Ich möchte mit dir heute fünf Gründe teilen, warum du deinen Online-Kurs leichter und mit wesentlich weniger Stress verkaufen kannst, wenn du ihn optimierst. Höre dazu auch gerne in meine letzten Folgen rein, um noch mehr Anregungen zu bekommen.

Klar schreckt dich der Gedanke an deine Kursoptimierung erst einmal ab. Es ging mir selbst genauso ;-) Lange habe ich meine Kursoptimierung aufgeschoben. Seeeehr lange… Ich hatte Angst den gefühlt viel zu großen Berg an Aufgaben nicht bewältigen zu können und ehrlich gesagt auch keine wirkliche Lust dazu.

Aber ich kann dir sagen: „Eine Kursoptimierung ist wichtig.“ Warum? Nicht nur deine Teilnehmer profitieren davon, sondern auch du. Ihr kommt leichter und schneller an euer Kursziel und du bekommst durch die Optimierung wertvollen Input, wie du deinen Kurs künftig viel einfacher und mehr verkaufen kannst.

 

Ärmel hochkrempeln ist angesagt – das sind deine Gründe für eine Kursoptimierung

1. Verbessere deine Marketing-Botschaft und befrage deine Teilnehmer

Deine erste Aufgabe für die Kursoptimierung sollte die Befragung deiner Teilnehmer sein. Du möchtest Feedback haben, was für sie gut gelaufen ist und was vielleicht eher nicht so. Durch die Teilnehmerbefragung bekommst du Ausdrücke, Redewendungen und Satzkonstruktionen genau so formuliert, wie sie deine Kunden selbst verwenden. Dieses Wording kannst du wunderbar als Marketingbotschaft für deinen nächsten Launch in Artikeln oder auf Verkaufsseiten einsetzen, um gezielt deine Zielgruppe anzusprechen und deinen Online-Kurs einfacher verkaufen zu können. Dein potentieller Kunde fühlt sich direkt angesprochen und hat den Eindruck als sei dein Text nur für ihn geschrieben. Vielleicht geht es ihm genau so: „Wow, das ist genau das, was ich jetzt brauchen kann.“ Mir geht das bei Online-Kursen öfters mal so… ;-)

2. Nach dem ersten Durchlauf lernst du erst die Fragen und Knackpunkte deiner Teilnehmer kennen

Diese Fragen und Themen kannst du sehr schön bei deiner zweiten Vermarktung mit einbauen. Ganz gleich, ob du im Vorfeld eine Challenge, ein Webinar oder ähnliches planst. Fragen, die deinen Teilnehmer beim Bearbeiten deines Kurses gekommen sind, nutzt du um sie im Vorfeld schon während der Vermarktung zu beantworten. So sprichst du viel leichter und gezielter deinen Wunschkunden an und kannst Widerstände ganz leicht auflösen. Erst jetzt, nach der Optimierung kennst du die echten Knackpunkte deiner Teilnehmer. Vorher waren alles nur Vermutungen.

3. “Ich mag (mich) nicht verkaufen. Ich kann das nicht!“

Diesen Satz habe ich auch ganz lange gesagt. Aber ich sage mir auch: „Ich liebe es mein Wissen weiterzugeben und Inhalte mit meinen Kunden zu teilen. Das macht mir mega Spaß.“ Und genau das kombiniere ich jetzt mit meinem Marketing. Mache auch du beim Verkaufen genau das, was du später auch tust und was dir richtig Spaß macht. So entwickelt sich eine Art natürliches Marketing, das ganz sicher viel besser zu dir und deinen Teilnehmern passt, als alle aus den Fingern gesaugten Marketing-Botschaften. Deine Launchphase wird dadurch viel entspannter – und vermutlich trotzdem erfolgreicher.

Ich liebe es, komplexe und komplizierte Dinge ganz einfach und nachvollziehbar zu erklären. Ich finde es toll das Strahlen in den Gesichtern meiner Teilnehmer nach dem Aha-Effekt zu sehen. Das ist mein Warum – mein Warum, warum ich tue, was ich mache. Und wenn ich genau das auch in mein Marketing einbaue, dann verkauft sich mein Online-Kurs fast schon wie von selbst. Dazu gebe ich Wissen in Online-Trainings, in meinem Podcast und in Artikeln weiter und vermarkte so mein Angebot. Mein Marketing ist viel natürlicher, ich breche mir keinen mehr für “tolle”Marketing-Botschaften ab und erziele einfach und leicht mehr Verkäufe. Dafür brauche ich weder mehr Zeit noch mehr Geld fürs Marketing. Wichtig ist aber, dass ich schon in der Vermarktungsphase wirklich einen hohen Mehrwert für meine Teilnehmer schaffe. Schließlich schenken sie mir ihre Zeit.

4. Der Launch ist vorbei? Jetzt fängt der Spaß an …

Die Zusammenarbeit mit Teilnehmern und die eigentliche Kurserstellung empfand ich nie als anstrengende Arbeit. Ganz im Gegenteil, ich liebe es und es macht mir jede Menge Spaß. Aber bis der Kurs erst einmal losging und der Launch erfolgreich beendet war, war ich komplett durch. Nicht nur emotional, sondern auch körperlich. Ich hatte immer nur einen Gedanken im Kopf: Das reicht noch nicht. Was kann ich noch tun? Was ist, wenn mein Kurs niemand haben will. Ich habe mich regelrecht selber fertig gemacht.

Jetzt lege ich mein Engagement nicht mehr so stark auf meine Emotionen und auf das, was ich unbedingt machen muss, sondern mache einfach was mir Spaß macht und was ich gut kann. Ich habe es geschafft mein Gedankenkarusell anzuhalten. Mit dem, was ich in der Teilnehmerbefragung und Optimierung erfahren habe, war ich im zweiten Launch viel sicherer. Ich wusste noch besser, was wirklich funktionierte. Mein Handeln war nicht mehr nur auf Annahmen ausgerichtet, sondern auf MEINE (!) echten Erfahrungen.

Ich sehe das wie ein Experiment mit wissenschaftlichem Hintergrund. Du weißt ja sicherlich, dass ich vor ein paar Jahren zu dem Thema Lernen mit Social-Media promoviert habe. Dazu habe ich in unterschiedlichen Unternehmen untersucht, wie Firmen die Sozialen Medien als Lernquelle für ihre Mitarbeiter einsetzen.

5. Ich hatte tatsächlich viel mehr Spaß an der Optimierung als erwartet

Klar ist der Berg zu Beginn gefühlt sehr groß und die Lust eher klein, aber ich stellte fest, dass ich mir die Optimierung im Nachhinein viel mehr Spaß machte, als ich erwartet hatte. Hinzu kam, dass ich viel weniger Zeit für die Optimierung brauchte als gedacht. Und ganz wichtig, ich war auch viel schneller, als ich vermutlich vorangekommen wäre, wenn ich mich für ein neues Thema und eine neue Kurserstellung entschieden hätte. Jetzt waren schließlich 80 oder 90% schon geschafft, bei einem neuen Kurs hätte ich wieder bei 0 angefangen. “Eigentlich” eine ganz einfache Rechnung. ;-)

Nicht nur ich hatte mehr Spaß bei der Kursoptimierung, sondern auch meine Teilnehmer beim zweiten Durchlauf. Und wer mehr Spaß beim Lernen hat, der lernt leichter und besser. Das war tatsächlich eins der Ergebnisse meiner Promotion.

In meinen neuen Kurs stelle ich dir verschiedene Möglichkeiten vor, wie du es schaffst deinen Kurs zu optimieren und wie du erreichen kannst, dass deine Teilnehmer mehr Spaß am Lernen haben. Dadurch kannst du deinen Kurs in Zukunft viel einfacher und mehr verkaufen. Du lernst ganz konkrete Maßnahmen, die wir gemeinsam leicht umsetzen. Ich zeige dir wie es geht und du bekommst Feedback aus der Gruppe. Natürlich brauchst du nicht alle Maßnahmen, die ich dir vorstelle, sondern nur die, die für dich Sinn machen. Welche das sind, findest du eben am einfachsten und zuverlässigsten durch die Teilnehmerbefragung heraus. Stell dir das, was ich dir an die Hand gebe, wie eine große Werkzeugkiste vor, aus der du immer das passende Werkzeug wählen kannst. Und ich zeige dir, wie es funktioniert. :-)

Herzliche Grüße und gib deinem Online-Kurs eine echte Chance. Es lohnt sich! :-)

Simone Weissenbach

Die Links zur Folge für dich

Alle bisherigen und künftigen Artikel zur Optimierung deines Online-Kurses in der Übersicht

Hier findest du meine Folge 47 zum Thema “Teilnehmerbefragung und die richtigen Fragen”

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