Ich kann es kaum glauben. Die letzte Podcastfolge des Jahres 2018.Je nachdem wann du die Folge hörst oder liest wird es vielleicht noch Dezember oder auch schon Neujahr sein. Weihnachten und die letzte Zeit zwischen den Jahren ist einfach der perfekte Moment, um nochmal einen Rückblick zu halten. Für mich ist das der Zeitpunkt, an dem ich meine Planung fürs neue Jahr beende. Ich konkretisiere was im nächsten Jahr tatsächlich passieren soll. Heute möchte ich meinen Planungsprozess in Form eines Mini-Workshops mit dir teilen und dir zeigen warum Planung allein meistens nicht ausreicht.

Viele hören in ihrem Planungsprozess viel zu früh auf und wundern sich dann nach einigen Monaten, dass sie doch eigentlich ganz andere Dinge machen wollten und irgendwie nicht vorankommen. Ich kenne diesen Effekt so genau, weil es mir lange genauso ging.

Deshalb möchte ich dir hier im Blogartikel der heutigen Folge ein Dokument zur Verfügung stellen, das du dir herunterladen kannst und für deinen ganz individuellen Planungsprozess als Vorlage nutzen kannst. Es soll dich mit Leitfragen und Leitthemen begleiten und an die Hand nehmen. Nutze es gerne um die folgenden Schritte, die du lesen oder hören kannst, gleich umzusetzen:

Solltest du deine Planung schon gemacht haben, dann schau doch sicherheitshalber ob du auch die letzten Schritte gemacht hast. Nämlich die, die dafür sorgen, dass deine Wünsche und Träume Realität werden.

Der 1. Schritt „Alles aufschreiben“

Tatsächlich schreibe ich erst einmal, ganz aus dem Gefühl und dem Herzen raus, alle meine Wünschen, Ziele und Träume fürs nächste Jahr auf. Wichtig ist, dies nicht nur von der Business- Seite aus aufzuschreiben, sondern auch deine persönlichen „Lifestyle-Ziele“ aufzunehmen. Ich notiere beispielsweise auf der Business-Seite neue Online- Programme, die ich plane oder Dinge, die ich optimieren möchte und einfach alles was mir da so einfällt. Außerdem notiere ich mir Auszeiten für Reisen, Workations oder andere private Themen.

Der 2. Schritt „Was hält mich davon ab, meine Ziele zu erreichen und meine Träume zu verwirklichen?“

Häufig ist es mir passiert, dass ich mitten im Jahr merke, dass ich mir eigentlich was ganz anderes vorgenommen hatte als das wo ich momentan gerade angekommen war. Deshalb mache ich mir in einem zweiten Schritt immer Gedanken darüber, was wohl so passieren kann, das mich von meinen Zielen abhalten könnte. Und sind wir mal ganz ehrlich, eigentlich wissen wir ganz genau, was das bei uns so sein könnte.

Es heißt ja auch immer so schön „Das Leben ist das was passiert, während wir andere Pläne machen“. Manchmal ist es einfach so, dass das Leben dazwischenkommt und es irgendwelche andere Themen gibt. Das ist auch in Ordnung so. Mir geht es eher um die Sachen, wo du schon ganz genau weißt sie halten dich von deinem Ziel ab. Es kann sehr verschiedene Gründe haben warum wir uns ablenken lassen, aber wie gesagt, wissen wir in der Regel was es ist. Bei mir waren es zum Beispiel oft völlig neue Ideen, die mich begeistert haben und die ich dann auch genau zu dem Zeitpunkt umsetzen wollte. Das kann Sinn machen – muss es aber nicht. 😉

Der 3. Schritt „Was ist mein Umsatzziel für das kommende Jahr?“

Mein Umsatzziel konkret aufzuschreiben hilft mir gleich im nächsten Schritt. Nur so kann ich mir überlegen wie ich dieses Ziel erreichen will. Es wird für mich so ein Stückchen greifbarer. Also, was ist dein Umsatzziel für das Jahr 2019?

Der 4. Schritt „Rückblick“

Im nächsten Schritt mache ich einen Rückblick des vergangenen Jahres. Ich überlege was im letzten Jahr richtig gut gelaufen ist und was nicht so gut war. Die positiven Sachen dürfen gerne im nächsten Jahr weiter gehen, aber auch die negativen Sachen gilt es zu erkennen, zu optimieren oder unter Umständen auch durch etwas anderes zu ersetzen.

¡Nicht aufhören!

Nach diesen vier Schritten hören viele mit ihrer Planung auf. Das habe ich wie gesagt auch viele Jahre gemacht. Für mich fängt jetzt aber die eigentliche Planung erst an. Es geht darum, in die Umsetzung zu gehen. Es geht um dein Commitment und darum, Dinge in deinem Kalender schriftlich festzuhalten.

Der 5. Schritt „Der Kalender“

Übertrage deine Pläne jetzt in deinen Kalender. Ich nehme mir dazu ein Kalenderjahresüberblick im Großformat und trage dort einfach mal grob alles ein. Meistens drucke ich mir die Jahresübersicht auf 2 Seiten, damit ich mindestens ein A3-Format zum eintragen habe.

Dann überlege ich mir, wie im dritten Schritt beschrieben, was mein Jahresumsatzziel sein soll und mit welchen Umsatzbringern ich das erreichen will.

Soll das ein Online- Kurs, Online-Programme oder auch die 1:1 Arbeit sein?

Was sind die Dinge, die ohnehin schon sehr gut gelaufen sind?

Was lief nicht so gut und was kann ich noch optimieren?

Ich setze die Angebote fest, die mir meinen Umsatz im kommenden Jahr bringen sollen.

Habe ich mich für meine Umsatzbringer entschieden und sind dies bestehende Angebote, kann ich mir noch weiter Gedanken machen. Ich weiß, was das Angebot kostet und kann so ganz einfach runter rechnen, was ich an Teilnehmer brauche, wenn ich mein Umsatzziel mit diesem Angebot beispielsweise zu 50% erreichen möchte.

Ich weiß, ob ich das Programm einmal oder lieber zwei, drei oder viermal im Jahr launchen muss. Ich weiß, wann es jeweils starten und wie lange es dauern soll. Je mehr du deine Umsatzbringer konkretisiert und im Kalender einträgst, umso klarer und strukturierter wird dein Jahr.

Wenn du zum Beispiel deinen 3-monatigen Online-Kurs eingetragen hast, dann weißt du, dass du vor dem Starttermin beispielsweise 2-4 Wochen für die Vorbereitung und Promotion einplanen solltest. Wenn du eine Reise planst, muss das nächste Online-Programm vielleicht nicht unbedingt am ersten Tag, den du zurück bist, starten. Wenn du Kinder hast und die Ferien kennst, dann weißt du vermutlich schon jetzt, ob du wegfährst, ob du Zuhause bleibst und ob der Kindergarten oder die Schulbetreuung geöffnet haben, oder eben nicht.

Und vergiss bitte nicht, auch deine privaten Wünsche im Kalender festzuhalten.

Der 6. Schritt „Was hat mich davon abgehalten in den letzten Jahren meine Ziele zu verwirklichen?

Überlege dir jetzt, was du machen könntest oder wie du dich vielleicht anders verhalten könntest, um deine Ziele zu erreichen und dich eben nicht von den in Schritt zwei genannten Dingen abzuhalten.

Gib dich in dieses Gefühl rein, wie du sein möchtest und wie du dich verhalten musst, damit du erfolgreich deine Ziele erreichst. Es ist unglaublich, wie viel wir steuern und beeinflussen können, durch das was wir denken. Aber denk immer daran: Nur das daran denken reicht nicht. Ohne Umsetzung wird das nichts. 😉

Der 7. Schritt „Die magic number 3“

Jetzt geht es darum ins Handeln zu kommen. Alles was du bis jetzt aufgeschrieben und notiert hast, solltest du jetzt zusammenfügen und einzelne Schritte identifizieren. Weil das in den meisten Fällen nicht passiert, führt es häufig dazu, dass Ziele nur auf dem Papier bleiben und man sich am Ende des Jahres frägt: „Wo bin ich nur anders abgebogen?“.

Meine große Planung mache ich einmal im Jahr. Trotzdem mache ich auch noch eine Quartals- Monats- und sogar eine Wochen- und TagesplanungIn meinem Dokument bekommst du dazu den besten Input. 

Was mir lange nicht klar war: Diese konkrete Planung engt mich nicht ein. Im Gegenteil! Sie hilft mir unglaublich, meine vielen Ideen und meinen Fokus in die richtige Richtung zu lenken. Dadurch habe ich sogar mehr Freiheit. Ich muss keine Energie auf die Frage verschwenden, was denn als nächstes zu tun ist, sondern ich weiß es. Also kann ich meine ganze Kreativität auf die aktuellen Themen lenken. I like.

Die Frage, was mein Ziel ist, drücke ich einmal im Umsatz aus, aber auch in den Themen, die ich bearbeiten möchte. Beispielsweise einen Online-Kurs oder ähnliches zu erstellen. Dazu frage ich mich, was ich alles für die Umsetzung brauche. An dritter Stelle frage ich mich, welche Aktionen mich meinem Ziel näher bringen.

Ich sortiere meine Handlungsschritte und  nutze dazu die „Magic number 3“. Das heißt, ich breche alles in Dreierabschnitte herunter.

Ich überlege mir:

„Was sind die drei Dinge, die mich wirklich näher an mein Ziel bringen?“

Das Ergebnis dieser drei Oberthemen breche ich noch einmal auf drei konkrete Aktionen herunter und notiere, wie ich in die Umsetzung dieser Oberthemen komme.

Der nächste und wichtigste Schritt ist deine Monatsziele wochenweise runter zu brechen. Und auch hier nutze ich meine „Magic number 3“. Ich überlege mir  für jede Woche was meine Top 3 Ziele sind und erstelle auch meine so genannten „Daily big 3“.

Das Geheimnis deine Ziele zu erreichen liegt darin, die Aufgaben deiner Zeit anzupassen. Und das ist für mich auch mit das wichtigste Fazit aus dieser Folge:

Pass deine „To do- Liste“ an dein Zeitbudget an!

Alles wird realer und gibt dir die Chance deine Planung wirklich umzusetzen.

Solltest du einmal merken, dass irgendetwas  immer noch nicht passt, dann prüfe, ob deine Ziele und Aufgaben nicht doch noch etwas zu groß sind und schau, ob du sie noch weiter runter brechen kannst. Wenn du aber denkst es passt, dann geh ein Schritt zurück und schau auf das Große und Ganze. Prüfe ob es zu dem passt, was dich deinen Träumen und Zielen wirklich näherbringt.

Ich kann dir wirklich von Herzen empfehlen die Dinge aufzuschreiben, denn sie werden greifbarer und konkreter.

Ich lade dich herzlich dazu ein deine Wünsche und die ersten Schritte dazu mit mir in unserer Facebook Gruppe zu teilen. Oder schreib mir einfach. Ich bin gespannt von dir zu hören.

Herzliche Grüße & let´s LEARN and CREATE online!

Simone Weissenbach

Die Links zur Folge für dich

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