In 2015 ist so viel passiert, dass mir erst im Rückblick klar geworden ist, wie viel es tatsächlich war. Während des Jahres habe ich mir zu wenig, na ja ehrlich gesagt fast gar keine Zeit genommen, mal innezuhalten und zu reflektieren was war und was kommen soll.

Daher war es schon fast ein Zeichen 😉 als ich über die Blogparaden von Marit Alke und Petra von Schenck gestolpert bin, die beide den Ausblick für 2016 in den Fokus nehmen.

Ein Rückblick und ein Ausblick

Für mich gehört zum Ausblick in die Zukunft auch immer der Rückblick auf das Vergangene und die Reflektion, schließlich möchte ich positive Dinge weiterentwickeln und Fehler, die ich gemacht habe nicht unbedingt wiederholen. Dafür gibt es genug neue Fehler, die ich machen kann. Da brauche ich nicht zweimal denselben zu machen. 😉

Tatsache ist, dass mein Blog www.simoneweissenbach.com vor einem Jahr noch nicht existiert hat. Vor einem Jahr gab es gerade mal eine vage Idee – mehr noch nicht. Als mir klar geworden ist, dass ich mein Thema (Trainings geben, Kurse konzipieren, andere Trainer dabei zu unterstützen, genau dies zu tun) auch online umsetzen kann, war es für mich keine Frage mehr, dass genau das mein Schwerpunkt sein wird. Ich brenne für das Thema und es macht mir unglaublich viel Spaß. 🙂 Da Spaß an dem, was ich mache, einer meiner größten Motivatoren ist, war die Kombination perfekt.

Warum ich online gegangen bin?

Tja, ursprünglich habe ich jahrelang genau das, was ich jetzt online umsetze, offline gemacht. Bis mir vor einiger Zeit meine Gesundheit dazwischen gekommen ist und ich das, was ich liebe nicht mehr machen konnte. Zumindest nicht so, wie bisher. Es ging einfach nicht mehr.

Die Zeiten von Frust und Depression, die alle Menschen um mich herum sehr gefordert haben, waren erst vorbei, als mir klar geworden ist, dass ich das, was ich so unglaublich gerne mache, trotzdem noch machen kann – wenn auch ein klein wenig anders: online.

Das war Anfang 2015. Was seitdem passiert ist und was ich jetzt so alles in 2016 vorhabe beantworte ich gerne anhand der Leitfragen von Marit und Petra:

Was lief in 2015 gut und was wird es daher weiterhin geben?

Was von Beginn an sehr gut angenommen wurde, war die 1:1 Beratung meiner Kunden. Das ging vom Coaching und der Umsetzung durch den Kunden, bis hin zur kompletten Kurskonzeption und Umsetzung der Kurse durch mich. Die 1:1 Beratung wird es auf alle Fälle weiterhin geben.

Wem möchtest du danken? Wofür bist du dankbar?

Ich bin dankbar, dass ich ein Blog-Business für mich als Alternative entdeckt habe. Wer weiß, was heute sonst wäre.

Die ersten Menschen, auf die ich in diesem Zusammenhang gestoßen bin, begleiten mich zum Teil auch noch heute. Diesen Menschen bin ich unglaublich dankbar, denn sie haben mich sehr auf meinem Weg bestärkt und unterstützt. Allen voran Karin Wess. Bei ihr habe ich meinen ersten Online-Kurs gemacht und sie unterstützt mich inzwischen auch einfach fantastisch als Coach. Dabei schätze ich vor allem ihre unglaublich kompetente, anpackende, motivierende und immer sehr menschliche Art. Ohne Karin wäre ich sicherlich mehr als einmal von meinem Weg abgekommen oder hätte mich von meinen Selbstzweifeln einschüchtern lassen. Aber keine Chance mit Karin! 🙂

Ihre ins Leben gerufene Mastermind-Gruppe der Powermädels hat mir das ganze Jahr über den oft mal notwendigen Halt, Unterstützung und Rückendeckung gegeben. Egal ob fachlich oder persönlich oder um einfach nur gemeinsam Champagnermomente zu genießen (nicht wahr, Silke! 😉 ) Mädels, ihr seid großartig!

Auch meine beiden Accountability-Partnerinnen Stella und Stephanie möchte ich auf keinen Fall mehr missen.

Welche neuen Formen der Zusammenarbeit mit dir werden deine Kunden in 2016 haben?

Da meine 1:1 Beratung zeitlich sehr intensiv ist, werde ich 2016 verstärkt Online-Kurse anbieten, die es mir ermöglichen, mehr Trainer und Dozenten zu unterstützen. Am 04. Januar startet der Kurs Technik für deinen Online-Kurs EINFACH umsetzen. Der Kurs ist als Selbstlernkurs mit einer unterstützenden Facebook-Gruppe konzipiert.

Du erhältst in 10 Modulen zahlreiche Anleitungen, Video-Tutorials und Checklisten, wie du die Technik für deinen Kurs ganz einfach (und wenn du möchtest sogar ohne Zusatzkosten) umsetzen kannst. Diesen Kurs habe ich entwickelt, weil mir durch zahlreiche Rückmeldungen immer klarer wurde, dass die Technik für viele das größte Hindernis ist, eigene Online-Kurse anzubieten. Dabei sollte die Technik nicht das Hindernis sein, sondern die Technik ist es, die es uns überhaupt ermöglicht, einfach (ja, das meine ich völlig ernst!) und relativ kostengünstig, eigene Online-Kurse anzubieten.

Mein Schwerpunkt sind Trainer und Dozenten, die aus ihren Trainings und Seminaren Online- oder Blended Learning Angebote erstellen möchten, weil sie ihre bisherigen Tätigkeit aus welchen Gründen auch immer in der Form nicht mehr ausüben können oder wollen.

Ein weiterer Ausblick: Im Frühjahr wird es einen weiteren Kurs für Trainer und Dozenten geben, die aus ihren Offline-Angeboten gute Online-Kurse entwickeln möchten. Das wird ein Fortgeschrittenen-Kurs für Teilnehmer, die schon Trainingserfahrung und didaktisches Know-how haben und dieses Wissen in Online-Produkte verpacken möchten. Auch Teilnehmer, die bereits erste Online-Kurs-Erfahrungen gesammelt haben und nun ihre Kurse optimieren und weiterentwickeln möchten, sind hier perfekt aufgehoben.

Wenn du kein Trainer oder Dozent, sondern Berater bist, der “von der Einzelberatung zum Online-Kurs” gelangen möchte, kann ich dir übrigens sehr die Angebote von Marit Alke empfehlen, z.B. den Kurs „Mein erster Onlinekurs“.

Möchtest du umgekehrt deine Online-Angebote künftig auch in Form von Präsenztrainings anbieten, dann unterstützt dich meine Accountability-Partnerin Stephanie Mertens dabei, dir das notwendige Know How anzueignen.

Wie wirst du deinen Blog  weiterentwickeln?

Während meiner Live-Webinare habe ich gemerkt, dass mir Videos unglaublichen Spaß machen, weil ich per Video einfach viel mehr von mir und meiner Persönlichkeit mit reinbringen kann, als ich das in Blogbeiträgen kann. Daher wird es neben den Blogbeiträgen in 2016 verstärkt Videos geben.

Wie soll sich dein Business entwickeln?

Ich werde mir in 2016 noch mehr Unterstützung holen, da meine Zeit in 2015 trotz virtueller Assistenz immer mehr zum Engpass wurde. Daher freue ich mich schon sehr auf die verstärkte Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, damit ich meinen Kunden noch mehr Service rund um ihre Online-Kurse liefern kann.

Auch gibt es schon einige Überlegungen zu Kooperationen, denn gemeinsam lässt sich einfach viel mehr erreichen. Sobald es konkreter wird, erfährst du es natürlich gleich. 😉

Ich freue mich tierisch auf 2016 und bin unglaublich gespannt auf die nächsten Monate, wie sich meine Ausblicke entwickeln werden. Was 2016 für mich sehr prägen wird, sind meine Erfahrungen, die ich im vergangenen Jahr mit der Online-Welt gemacht habe. Für mich war das alles in 2015 sehr neu und ich musste erstmal meinen Weg finden.

Meine Versuche „bloß keinem auf die Füße zu treten“ und alles so zu machen, wie es sich eben gehört „Das muss man aber so machen, wenn man online Erfolg haben möchte!“ sind nicht nur einmal völlig schief gelaufen. Weil die Kommunikation und das Miteinander online doch etwas anderes sind. Es entstehen so schnell Missverständnisse.

2016 werde ich noch mehr ich sein und das auch so zeigen, als ich es jetzt schon getan habe. Das wird nicht jedem gefallen, aber das ist okay. Mir hat vor Jahren mal eine Freundin aufgeschrieben:

„Du bist nicht auf der Welt, damit dich jeder mag.“

Diese Seite habe ich aufgehoben…

Ich werde nicht mehr Dinge tun, weil „man das so machen muss“, ich werde das tun, was mir Spaß macht und wo ich gut drin bin. Denn das werden auch alle Menschen merken, die mit mir zu tun haben. Und das ist gut so.

Wenn es mir gesundheitlich wieder schlechter geht, dann werde ich auch nicht mehr so tun, als ob alles total toll und super ist. NEIN! Dann mache ich Pause und achte mehr auf mich. MEIN großes Ziel für 2016.

Denn sonst halte ich nicht mehr lange durch. Ich habe keine Lust und keine Kraft mehr für „höher, schneller, weiter“.

[Tweet “Die größten Ansprüche sind doch die, die man an sich selbst stellt.”]

Eine der häufigsten Rückmeldungen zu meinen Webinaren war: „Du bist so sympathisch und authentisch.“ Ja, denn in den Webinaren war ich einfach ich. Ohne darauf zu achten, ob ich das jetzt so sagen sollte, oder nicht. Und es hat sich so verdammt gut angefühlt!

Also, nimm mich, wie ich bin oder lass es sein.

Auf ein tolles 2016, was auch immer für dich dazu gehört! Danke an Marit und Petra für eure Blogparaden und die Gedankenanstöße.

Was ist dein Ausblick für 2016? Was hast du vor? Teile gerne deine Ideen mit mir in den Kommentaren oder auf Facebook. Ich bin gespannt! 🙂

Herzliche Grüße

Simone Weissenbach