Warum der Sommer genau der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Frischer Wind für mein Online-Kurse-Business im Sommer? Ist das nicht eher ein Thema für den Anfang eines Jahres? Das waren so die ersten Gedanken, als ich von der Blogparade „Frischer Wind für dein Business“ von Maria Husch – Der Raumexpertin gelesen hatte.

Wie war das Anfang des Jahres in meinem Online-Kurse-Business? Mein Online-Kurs hatte gestartet, ich war voller Energie und Ideen. Voll im „Umsetzungs-Modus“ und weniger im Entwickeln von neuen Ideen. Nach vielen Monaten Vollgas ist jetzt für mich die Zeit, um innezuhalten und mir Gedanken zu machen, ob mein Online-Kurse-Business noch „in der richtigen Spur“ ist, ob ich etwas verändern möchte und wie es weitergehen soll.

Dafür ist genau JETZT die Zeit für mich, daher ist das Thema perfekt. Ich bin gerade nicht im Umsetzungs-Modus, sondern im Sommer-Modus: Pause machen, das Wetter genießen, viel draußen sein.

Weniger tun, um mehr zu erreichen.

Wenn du meinen Artikel „Wenn dir mitten im Kurs-Launch die Puste ausgeht“ (da ging es nicht um den Launch im Winter, sondern im Frühsommer) gelesen hast, dann weißt du, dass meine Entscheidung zum Sommer-Modus nicht ganz freiwillig und geplant war.

Seit fast vier Wochen befinde ich mich jetzt im Sommer-Modus und inzwischen genieße ich ihn sehr. Am Anfang hat noch das schlechte Gewissen überwogen: „Du kannst doch jetzt nicht einfach nichts machen!“  Nach gut zwei Wochen hat sich das nicht nur gegeben, sondern sogar gewandelt. Plötzlich hatte ich wieder alle möglichen Ideen, die mir meistens beim Joggen oder Wandern kommen, und ich habe auch wieder die Lust und die Kraft, sie umzusetzen. Wäre ich in meinem Umsetzungs-Modus geblieben, hätte ich im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht den Raum gehabt, neue Ideen zu entwickeln, geschweige denn die Kraft, sie umzusetzen.

Ich war viel zu beschäftigt zu machen, machen und machen. Effizient war ich dabei nicht mehr. Ich habe nur versucht, „alles irgendwie hinzukriegen“. Jede kleine E-Mail war zu viel. Hätte ich das weiter durchgezogen, wäre ich völlig ausgebrannt. Viel gefehlt hat nicht.

Ich hatte mir selber mein Online-Hamsterrad geschaffen.

Vor lauter Umsetzungs-Modus habe ich das sehr spät gemerkt – zu spät. Wenn du in dieser Zeit in mein Büro gekommen wärst, hättest du dich wahrscheinlich erschlagen gefühlt, von zig Blätterstapeln, Ordnern und Unterlagen, die ich um mich herum verteilt hatte.

Jedes Mal, wenn ich den Raum betreten habe, hatte ich ein beklemmendes Gefühl: „Oh Gott, so viel. Wie soll ich das nur schaffen?“ Wie gut, dass die Webinar-Teilnehmer immer nur einen kleinen Ausschnitt des Raumes gesehen haben. Da konnte ich alles gut zur Seite schieben. ;-)

Das Schlimmste dabei ist, wenn mir meine Arbeit nicht so viel Spaß machen würde, wäre es wahrscheinlich gar nicht so weit gekommen.

Wie sich die Räume verändern.

Momentan arbeite ich fast nie in meinem Büro. Ich sitze draußen auf dem Balkon oder bin am See. Nicht immer mit Laptop, denn obwohl ich mir extra einen Laptop mit sehr hoher Helligkeit gekauft habe, damit ich auch draußen arbeiten kann, bin ich oft auch nur mit Block und Stift dabei, Konzepte zu erstellen, zu planen und Ideen zu spinnen.

Das, was ich mache, fühlt sich nicht mehr nach Arbeit an und ich genieße das Gefühl der Freiheit sehr. Keine Wand vor mir. Keine Unterlagen und Stapel um mich herum. Nur ich und meine Ideen.

Wenn es mal wieder regnet, werde ich mein Büro aufräumen. Ich habe das dringende Bedürfnis, mir mehr Platz zu schaffen und möchte mich nicht mehr so eingeengt und erschlagen fühlen. Kreatives Chaos mag ich. Das inspiriert mich. Aber damit hatte es nicht mehr viel zu tun. ;-)

[Tweet „…kreatives Chaos inspiriert mich…@SW_Weissenbach“]

Je nachdem, in welcher Phase ich mich befinde, verändern sich auch die Räume, in denen ich arbeiten mag und wo ich mich wohlfühle. Über das Thema reale Räume in Online-Kursen habe ich zum ersten Mal nachgedacht, als Maria ihren Beitrag Raumgestaltung für Online-Kurse als Schlüssel zum Erfolg: Die 6 wichtigsten Tipps für Onlineunternehmer und Kursteilnehmer zu meiner Blogparade „Online-Kurse“ geschrieben hat. Während ich im ersten Moment noch dachte: „Wie soll das denn zusammenpassen?“, habe ich mir im zweiten Moment die Frage gestellt: „Wie konnte ich je Zweifel daran haben, dass das zusammengehört?“

Was bleibt – was kommt im Online-Kurse-Business?

Keine Sorge, ich schmeiße jetzt nicht alles über den Haufen, weil ich plötzlich DIE Erkenntnis gewonnen habe. Nein, ich liebe das Thema Online-Kurse.  Genau das ist meins: Trainern zu zeigen, wie sie mit ihrem Angebot durch eigene Online-Kurse noch mehr Wunschkunden erreichen können und dadurch ihre eigene Freiheit auf- und auszubauen.

Daher bin ich so ein großer Fan von Online-Kursen: ich kann selbst viel mehr Menschen in meinem Online-Kurse-Business erreichen, als ich das früher mit meinen Präsenz-Seminaren konnte und gleichzeitig ist auch meine persönliche Freiheit enorm gestiegen.

Künftig wird es nicht nur Blogartikel von mir geben, sondern es wird ab Herbst auch mein Podcast das Licht der Welt erblicken. Darauf freue ich mich schon unglaublich, denn so gerne ich schreibe: Quatschen kann ich noch besser. ;-) Es wird darum gehen, wie du selbst einfach gute Online-Kurse entwickeln, umsetzen und vermarkten kannst. Denn du weißt es ja selber: ein Angebot kann so toll sein, wie es will. Wenn es deine Idealkunden nicht kennen – schwierig.

Da mein Tutorial zu Webinar-Ninja so gut ankam, werde ich verstärkter auch immer mal wieder kleine Video-Tutorials zu verschiedenen Themen drehen. Gibt es ein Thema, das dir am Herzen liegt? Dann schreibe es mir gerne in den Kommentaren, als Mail oder als PN.

Ein weiteres Projekt ist mein Buch zum Thema Online-Kurse. Das ist seit Anfang des Jahres in der Rohfassung fertig. Weiter kam ich dann erstmal nicht mehr. Aber auch hier nehme ich mir jetzt die Zeit, das Buch fertig zu stellen. Übrigens wird es das nicht nur als E-Book, sondern auch als Printversion geben. Auch darauf freue ich mich schon.

Du merkst, eine Menge frischer Wind, der durch meine Räume im Online-Kurse-Business weht. Aber am allermeisten freue ich mich auf meinen neuen „virtuellen Raum“. Es gibt ein Redesign meiner Website. Daran wird im Hintergrund schon ganz fleißig gewerkelt und das wird grandios! :-D

In welchem Modus bist du?

Ich bin überzeugt, dass es gut und richtig ist, dass es diese Phasen gibt. Egal, wann bei dir der Sommer-Modus ist. Der kann durchaus auch im Frühjahr, Herbst oder Winter sein. ;-)

Die Phasen des Nichts-tuns oder Weniger-tuns sind mindestens genauso wichtig, wie die Umsetzungs- und Voll-Gas-Phasen. Sie lassen die neuen Ideen entstehen und geben Raum für Kreativität.

Bist du auch gerade im Sommer-Modus oder volle Power im Umsetzungs-Modus? So gaaaaaanz laaaaaangsam komme ich gerade wieder in den Umsetzungs-Modus in meinem Online-Kurse-Business.;-)

Herzliche sommerliche Grüße und lieben Dank an Maria Husch für die tolle Blogparade.

Fazit Blogparade