Heute hat mein Podcast Geburtstag – HAPPY BIRTHDAY. Ich möchte heute Rückblick und Ausblick halten und dir einen Einblick in den Prozess meiner Podcasterstellung geben.

Der Podcast ist mein Medium. Etwas, was optimal zu mir passt und einfach meins ist. Die Folgenproduktion verläuft für mich völlig stressfrei. Manchmal ist es sogar so, dass mir oft viel zu viele Themen einfallen. Vielleicht hast du auch schon mal darüber nachgedacht dein Medium zu wechseln, etwas anderes zu machen oder es fällt dir einfach schwer, was du momentan machst. Dann lass dich gerne von mir inspirieren.

Starten wir mit einem kurzen Rückblick über das vergangene Jahr

Ich bin bei meinem Podcast heute bei der 57. Folge angekommen. Zu Beginn startete ich mit drei oder vier Folgen. Danach habe ich jede Woche am Mittwoch eine neue Folge veröffentlicht. Bevor ich mit dem Podcasten begonnen hatte, verpackte ich mein Wissen in Artikeln, welche ich auf meinem Blog veröffentlichte. Komischerweise ist es mir da nach einiger Zeit immer schwerer gefallen zu wissen worüber ich schreiben wollte. Das ist jetzt gar nicht mehr der Fall. (Obwohl es ja genau dieselben Themen sein könnten…)

Zu Beginn hatte ich in nicht mal einer halben Stunde eine Themensammlung, die mir Vorrat für über ein Jahr gab. Klar hätte ich dazu auch weiter Artikel schreiben können, aber der Gedanke ans Schreiben hielt alle Motivation klein. Klingt komisch, aber genau so ging es mir.

Im Nachhinein habe ich mich ein wenig geärgert, dass ich doch so lange mit dem Projekt Podcast gewartet hatte, aber besser spät als nie. :-) Jetzt gibt es meinen Podcast schon seit über einem Jahr und dank der guten Resonanz wird es ihn auch definitiv noch eine ganze Weile weiter geben.

Welche Formate kamen in meinem Podcast zum Einsatz?

Einen Großteil meiner Folgen gestaltete ich als Solo-Folgen. Ab und zu hatte ich interessante Gäste im Interview, was ebenso großen Anklang fand. Hin und wieder experimentierte ich mit Serien und brachte über mehrere Folgen hinweg ein komplexes Thema stückchenweise meinen Hörern näher. Das erste Mal behandelte ich das Thema der Online-Formate und gerade erst vor kurzem die Optimierung von Online-Kursen. Als Auftakt einer Serie gab es immer eine kurze Überblicksfolge und im Nachgang den jeweiligen Input. Diese Art der Arbeit fand ich besonders toll, da detaillierte Einblicke möglich waren. Serien wird es deshalb auch definitiv weiterhin geben.

Für meine 50. Folge hatte ich meinen Input live eingebracht. Das war etwas besonders und es war auch eine tolle Erfahrung. Sicherlich werde ich das auch ab und an wieder machen, aber definitiv seltener als andere Formate.

Meine Themen werden sich weiterhin um das Ziel drehen, Präsenz-Angebote online zu gestalten und Blended Learning Angebote zu entwickeln. Bisher hatte sich meine Zielgruppe verstärkt auf Trainer gerichtet. Jetzt möchte ich meinen Fokus ein kleines Stück verschieben und nicht nur Trainer mit Trainerausbildung ansprechen, sondern auch die Online-Educator, die echte Experten in ihrem Thema sind, mehr Menschen erreichen und einen echten Unterschied für ihre Kunden machen wollen. Sie liegen mir auch sehr am Herzen.

Die Ausstattung und die Technik für meine Podcastproduktion

Für die Technik braucht es recht wenig. Ich nutze meinen Laptop und ein einfaches USB-Mikrofon – das Samson Meteor. Davor schalte ich einen sogenannten Popschutz, um die P- und S-Laute etwas abzudämpfen. Hinter meinem Mikrofon steht zusätzlich ein kleiner Mini-Schallschutz. Die Folge an sich zeichne ich über das kostenlose Aufnahmeprogramm audacity auf. Die Audiodatei lässt sich leicht exportieren und im Anschluss mit dem Programm Camtasia bearbeiten, auch wenn ich meine Folgen fast nie schneiden muss. Es sei denn der Postbote klingelt. ;-) Natürlich könnte ich die Bearbeitung auch über audacity machen, aber für mich klappt es mir Camtasia einfach schneller.

Danach füge ich mein Intro und Outro an und exportiere wiederum als wav-Datei. In einem letzten Schritt optimiere ich den Ton mit dem Tool auphonic. Das ist allerdings auch die einzige Bearbeitung, die ich an der Tonspur vornehme. Die Audiodatei lade ich dann bei podcaster.de hoch.

So erstelle ich ganz leicht mehrere Folgen am Stück

Im Anschluss übergebe ich die weitere Bearbeitung an meine virtuelle Assistentin, welche ihr ja schon im Interview einer früheren Podcastfolge kennengelernt habt. Sie erstellte mir die Shownotes, suchte mir passende Bilder heraus, stellte den Blogartikel ein und schaffte mir so jede Menge zeitlichen Freiraum. Hinzu kommt, dass ich vor einigen Monaten die Methode des Mega-Batchings für mich entdeckt habe. Das bedeutet, dass du gleiche Aufgaben in Reihe hintereinander weg bearbeitest und so viel schneller bist, als wenn du dich immer wieder an einen anderen Aufgabentyp setzt und neu einarbeitest.

Diese Methode eignet sich sehr gut für mich, weil ich so mehrere Folgen in einem Aufwasch bearbeiten kann. Als erstes starte ich mit ein paar Notizen zur Strukur, welche ich gerne auch in eine Mindmap integriere. Meist zeichne ich dann mehrere Folgen am gleichen Tag hintereinander auf. Es folgt noch die Integration von Intro und Outro, sowie die Optimierung des Tons über auphonic. So schaffe ich es wirklich leicht an einem Tag bis zu vier oder fünf Folgen aufzunehmen. Meine virtuelle Assistentin hat eine gewisse Vorlaufzeit und kann nach und nach die Fertigstellung übernehmen.

Klar muss meine Erstellung von Inhalten jetzt nicht zwingend auch für dich funktionieren. Ich möchte dich aber dazu einladen einfach mal darüber nachzudenken, falls auch du dir momentan gerade schwer tust, dir vielleicht einfach keine Themen mehr einfallen oder die Arbeit dir keinen Spaß macht. Vielleicht solltest du darüber nachdenken dein Format zu ändern. Oft ist es auch möglich Inhalte von einem Format in das andere Format rüber zunehmen. Beispielsweise könntest du aus einem Video die Tonspur extrahieren und so zusätzlich einen Podcast zu deinen Videos anbieten.

Die Methode des Mega-Batchings lässt sich natürlich nicht nur für einen Podcast anwenden, sondern für alle Arten von wiederkehrenden Aufgaben. Probier es einfach mal aus und lass mich gerne wissen, wie es für dich geklappt hat.

Und so geht es die nächste Zeit in meinem Podcast weiter

Auch wenn ich im Podcast mein Medium gefunden habe, habe ich mich trotzdem dazu entschieden nur noch alle zwei Wochen eine neue Folge zu veröffentlichen. Ich habe einfach das Gefühl, dass im letzten Jahr so unglaublich viel an Input und Themen entstanden ist, was ich jetzt erst einmal richtig nutzen möchte. Ich möchte zudem die Zeit nutzen, um mehr mit meinen Kunden und an neuen Projekten zu arbeiten.

Hast du Fragen, die ich in meinem Podcast beantworten soll?

Schicke mir sehr gerne deine Fragen, denn ich möchte in meinem Podcast ein neues Format ausprobieren. Du kannst mir deine Fragen gerne als PN in Facebook schicken oder auch als Email an sw@simoneweissenbach.com. Ich bin schon gespannt. :-)

Herzliche Grüße

Simone Weissenbach

Die Links zur Folge für dich

Meine Folgen zeichne ich über das kostenlose Aufnahmeprogramm audacity auf

Die Audiodatei bearbeite ich mit dem Videoschnittprogramm Camtasia

Die Tonspur kannst du kinderleicht mit dem Programm auphonic optimieren

Meinen Podcast hoste ich bei podcaster.de und lade dort die Audiodatei hoch

 

 

 

 

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